Über das Motiv
Vor dunklem Grund steht die Maske auf einem Ständer: ein Gesicht in hellem Ton mit großen, dunkel umrandeten Augen, darüber ein blau gestreiftes Kopftuch mit zwei breiten Laschen. Über der Stirn läuft eine rot-weiße Verzierung, an den Seiten sitzen Federstreifen. Unter dem Kinn hängt der schmale Bart, darunter ein Kragen. Die Brustpartie ist ausgebrochen.
In Ägypten gehörte die Maske dem Senu, den sein Sarg als Kommandeur bezeichnet. Sie stammt aus dem Mittleren Reich, aus der dreizehnten Dynastie, und ist rund 3800 Jahre alt. Geformt ist sie aus bemalter Kartonage, also Leinen, das mit Stuck überzogen und bemalt wurde.
Ohren und Bart sind aus Holz geschnitten und angesetzt. Im Museumssaal gibt es kein Tageslicht, nur Strahler, und das tut dem Bild gut: Die Maske steht allein im Dunkeln, die Konturen werden hart. Die Fehlstelle an der Brust nimmt der Figur nichts, sie fügt Zeit hinzu.
Als Wandbild ist die Aufnahme konzentriert und dunkel und wirkt in hellen Räumen wie ein Fenster in eine Vitrine. Sie passt an Wände, an denen ein einzelnes Objekt genügt. Der Fine Art Print gibt die Streifen der Kopfbedeckung und den Kragen farbgenau wieder.
Material und Ausführung
- Material
- Hahnemühle Museum Etching, 350 g/m², 100 % Baumwolle, säure- und ligninfrei.
- Oberfläche
- Naturweiß, matt und fein texturiert.
- Druck
- Hochaufgelöster Pigment-Inkjetdruck im 12-Farb-System.
- Formate
- 60 × 40 cm, 90 × 60 cm und 120 × 80 cm.
- Rahmen
- Nicht enthalten.





