
Marokko ist ein Land der Übergänge, und wer es auf der Straße durchquert, merkt, wie oft sich die Landschaft ändert. Ich bin in Deutschland gestartet, habe in Algeciras die Fähre über die Straße von Gibraltar genommen und bin bei Fnideq angekommen: Mittelmeer, Rif, dann der Nordosten um Oujda. Von dort ging es nach Süden über die Hochplateaus, durch die Oasenkette um Erfoud und Rissani bis Zagora, weiter westwärts über die Wüstenstraßen nach Guelmim und schließlich die Atlantikküste hinab bis Dakhla. Mich interessierte nicht das Bekannte, sondern das Dazwischen: Strecken ohne Abzweigung, das harte Licht um die Mittagszeit, Dörfer aus gestampfter Erde, Wasser, das aus den Bergen kommt. Über den Graten lag noch Schnee, während unten die Palmen standen. Achtzehn Tage von Deutschland bis an den Rand der Sahara und zurück.

Die Strecke der Reise: bis Dakhla und zurück
Kartendaten: (c) OpenStreetMap-Mitwirkende | Kartendarstellung: (c) OpenTopoMap (CC-BY-SA) | Route: GPS-Aufzeichnung der Reise, 23.03. bis 09.04.2026
Über das Mittelmeer
Von Algeciras setzt die Fähre über die Straße von Gibraltar nach Ceuta. Nach der Grenze beginnt bei Fnideq der andere Teil der Reise: Tétouan, die Straße durch das Rif, Al Hoceima, Nador. Mehr als fünfhundert Kilometer bis Oujda, und der erste Tag in Marokko ist gleich ein ganzes Stück Land.
In den Städten ist der Markt der erste Ort, an dem ich stehen bleibe. Getrocknete Blüten, Kräuter, Harz und Sesam liegen offen in Säcken, die Preise stehen von Hand auf kleinen Zetteln. Nichts davon ist für ein Foto arrangiert, und genau diese Farbe habe ich gesucht.

Die Hochplateaus
Südlich von Oujda wird das Land weit und still. Aïn Bni Mathar, Tendrara und Bouarfa liegen weit auseinander, dazwischen Stein, Sand und eine Straße, die schnurgerade auf den Horizont zuläuft.
An einem Tag hat das Wasser der Regenfälle die Strecke nach Bouanane unpassierbar gemacht. Ich musste umkehren und am nächsten Tag weiter östlich neu ansetzen. Bilder entstehen an solchen Tagen nicht nach Plan, sondern zwischen zwei Umwegen.


Weg durch die Weite
Eine Straße durch leere Gegend, gesäumt nur von violetten Wildblumen.
Fine-Art-Print · 64 × 36 bis 112 × 63 cm
ab 79,00 €
Oasen und Lehm
Im Südosten liegt die Oasenkette: Erfoud, Rissani, Alnif, Tazzarine, Zagora. Wo Wasser aus dem Fels kommt, wird alles grün, und daneben stehen Dörfer und Speicherburgen aus gestampfter Erde. Eine Kasbah über einem Palmgarten sieht aus, als hielte sie für immer. Nach der nächsten Regenzeit fehlt eine Ecke.
Ich habe lange vor diesen Wänden gestanden, weil ihre Farbe mit dem Licht arbeitet: mittags grau, abends rot.

Oase im Licht
Eine Lehmfestung über der Oase, die Dauer verspricht und schon nachgibt.
Fine-Art-Print · 64 × 36 bis 112 × 63 cm
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Wüstenstraßen
Westlich von Zagora beginnt ein Landstrich, in dem kaum etwas den Blick aufhält. Über Foum Zguid, Tata, Akka und Assa geht es durch trockene Täler und steinige Ebenen nach Guelmim, an einem Tag fast sechshundert Kilometer. Am Straßenrand liegt Geröll, das mit jedem Wind ein Stück weiter wandert.

Am Rand der Berge
Felder und Obstgärten bis zum Schnee: ein Dorf zwischen zwei Jahreszeiten.
Fine-Art-Print · 64 × 36 bis 112 × 63 cm
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Die Atlantikküste
Von Guelmim folgt die Straße der Küste nach Süden: Tan-Tan, Tarfaya, Laayoune, Boujdour, am Ende Dakhla. Links die Brandung, rechts die Wüste, dazwischen so wenig, dass man den nächsten Ort schon am Horizont kommen sieht. Dakhla liegt auf einer schmalen Halbinsel zwischen Meer und Lagune, und der Wind ist hier das Wetter.

Goldene Dünen
Vom Wind geformte Dünen, deren Strukturen erst im tiefen Licht sichtbar werden.
Fine-Art-Print · 64 × 36 bis 112 × 63 cm
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Zurück in die Berge
Die Rückfahrt führt aus der Sahara heraus und nach Norden zurück ins Land: über Tarfaya und Tan-Tan nach Guelmim, dann hinauf in den Anti-Atlas nach Tafraoute. Von dort geht es über Taliouine und Ouarzazate durch das Dades-Tal.
Nördlich davon liegen Khénifra im Mittleren Atlas und Chefchaouen im Rif, und über Tanger Med geht es schließlich wieder hinaus. Zwischen Meereshöhe und fast tausendneunhundert Metern wechselt das Land mehrfach die Farbe.

Türkises Wasser
Türkises Wasser im trockenen Hochland, so klar, dass die Kälte sichtbar wird.
Fine-Art-Print · 64 × 36 bis 112 × 63 cm
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Werke dieser Reise
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Türkises Wasser
79,00 € – 149,00 € -
Am ruhigen Weg
79,00 € – 149,00 € -
Am Rand der Berge
79,00 € – 149,00 € -
Stille Erde
79,00 € – 149,00 € -
Weg durch die Weite
79,00 € – 149,00 € -
Tal im Morgenlicht
79,00 € – 149,00 € -
Dorf am Fels
79,00 € – 149,00 € -
Oase im Licht
79,00 € – 149,00 € -
Goldene Dünen
79,00 € – 149,00 €








